Hannes’Tagesklang: „Satura lanx“ von Thomas Pyrin

Es läuft meine Lieben:

Es gibt kein Richtig und kein Falsch, nur die Schönheit des Seins
Bis zum Gipfel des Olymp, ertönt unser Geschrei
Wir kehren die Ordnung um, die Vöglein sind frei
Und die Sklaven werden Könige sein.

Genießt die Show. ❤

„Die Spiele- Die Spiele- Die Spiele sind eröffnet, wir verkleiden unser Fleisch mit Gold
Gestern gab es Dekadenz, heute gibt es keinen Stolz
Frönt dem Ritus, verteilt den unverdünnten Wein ans Volk
Die Eingeweide der Opfertiere glucksen verheißungsvoll
Wir tragen die Kleider der Hierophanten
Lasst uns kreischen, lasst uns tanzen, uns streicheln und misshandeln
Lasst uns mit ausschweifendem Verlangen feiern, wie Bacchanten
Und auf dem Heimweg eifrig alles, was uns heilig ist, zertrampeln
Der Alltag malt uns die Erschöpfung ins Gesicht
Zeit zu leben, ergo bibamus, die Götter trinken mit
Unser Einsatz ist das Leben und wir spielen bis zum Tod
Und degenerieren im Zeichen der Zivilisation
Es gibt kein Richtig und kein Falsch, nur die Schönheit des Seins
Bis zum Gipfel des Olymp, ertönt unser Geschrei
Wir kehren die Ordnung um, die Vöglein sind frei
Und die Sklaven werden Könige sein

Spür den Dunst, atme ein, lass den Geist wieder frei
Schmor das Fleisch, sei bereit für das Ende deiner Qual
Scheiß dich ein, reiß dich auf, heb das Bein und vertrau
Deinem Ursprung, Kohlenstoff kennt keine Moral
Spür den Trieb, spür das Tier, schäl das Fleisch von den Knochen
Fühl dich nackt, fühl dich frei, fühl dich fröhlich-wutentbrannt
Zeig uns allen wer du bist und wir erkennen wer wir waren
Nur die Karikatur unserer selbst satura lanx

Endgültig entartet, es riecht nach Ruß und Flatulenzen
Brüder und Schwestern, lasst euch nicht von Tugenden verblenden
Wir bilden die Quintessenz, die Zukunft aller Menschen
Malen unser Sittengemälde mit Blut und Exkrementen
Zeit unser wahres Wesen auf Händen zu tragen
Und im Regen der Körpersäfte ein Tänzchen zu wagen
Ein freud’ger Reigen aus identischen Affen
Und alle, die noch an irgendwas glauben, dienen uns als menschliche Fackeln
Tragen nur noch uns’re Haut und einen dünnen Film aus Rattenblut
Wir ziehen uns weiter aus, wir fühlen uns noch nicht nackt genug
Unser Drama kennt nur einen Akt und eine Szene
Ist es tragisch oder komisch? Egal, wir lachen Tränen
Lasst uns alles niederbrennen, der Phönix will heim
Bis zum tiefsten Grund des Tartaros ertönt unser Geschrei
Wir verblöden glücklich in diesem berauschenden Traum
Ob wir es morgen noch schaffen, uns in die Augen zu schauen?“

(Leider NOCH! ohne Video, hier der Link zum Audio-Track)

https://pyrinland.bandcamp.com/track/satura-lanx#lyrics

Über Hannes für Frieden

Groundpersonal for Gaia's Transition. Got my Wake-Up-Call on 10.03.2014 to shut down the Orion-Banking-System. Still in Progress <3
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