Von Gemeinschaften, Polyamory & Brandbeschleunigern

So, nun komme ich endlich mal dazu, bei mir ist zwar grade Achterbahn angesagt, aber es fühlt sich richtig an. Es klären sich viele Dinge in mir sowie im Äußeren.

Wo fange ich an den Trip der letzten Wochen zu beschreiben, ich denke von heute an Rückwärts gehn, mag einem dritten Leser verwirren, fühl sich für mich sehr nachvollziehbar an.

Der Tag ist entspannt gestartet, ich bin langsam wieder in meine Mitte gekommen. Nachrichten checken seit kurzem wieder sehr flüssig und intensiv, ebenso das eintauchen in krasse Themengebiete, wie Satanische Kinderschänder Ringe, Mit dem Klären der ganzen Lügen war mir schon länger bewusst, das es nochmal unbequem wird. Wurde mir ja auch schon im April gesagt, gut das ich auch andere feinfühlige Lotsen habe, die spüren,, wenn mein Kompass mal rumspinnt 🙂 und ich mich doch nochmal in die Dunkelheit begebe. Ist auf jedenfall keine leichte Kost aber sehr aktuell und wird bald viele Beschäftigen. Dazu kommt dann noch allerlei anderer Kram, in mir wie im äußeren. Nach dem Nachmittag hat es mich stark rausgezogen, war mal wieder was mit unseren netten Angestellten der Stadt klären in Bezug auf die Marburger Hanf Initiative, anschließend gemütlich mit Markus Raucherpause machen. Beides hat schon deutlich zur inneren Entspannung beigetragen, dann ist Lilu vorbeigekommen. Das wunderbare bei uns beiden ist, wir vertrödeln zwar gelegentlich uns zu sehn, wenn es dann spontan klappt ist es immer ein Traum, Fünf Minuten mit ihr reden und man ist wieder in der Realität angekommen und kann sich entspannen. Wir heben uns da immer gut gegenseitig hoch. Danach ins Wohnzimmer, da war es ziemlich entspannt, gemütliche Runde und auch die Schwingungen waren ruhig aber spürbar.

Meine Wöchentliche Therapiestunde mit Dave war auch wieder sehr erleuchtend, anschließend mit Eugen und Udo noch sehr tiefe Knoten beleuchtet und erkannt. Ein kurzer umriss, über Tine. Der Brandbeschleuniger vom Traffic Jam, auch mit ein großer Faktor für die Achterbahn die sich gerade bei allen zeigt. Für mich völlig unerwartet passiert, sind wir direkt wie Atome verschmolzen aber in der selben rasanten Zeit auch von einander Weggeflogen, wir schauen was uns das jetzt zeigt. Ich hab sie ein wenig überfahren. Linda würde sagen mit einem „Universal-Einlauf“ dies nur nicht in 2 Stunden sondern 2 Wochen im Dauerbeschuß. Im selben Zuge hat sie bei mir auch viele Dinge angestoßen und zeigt mir noch Knoten auf, die ich noch lösen will, um meinen Weg zu gehen.

Das vielleicht Grundlegende im Jetzt für mich ist, wie soll in solch einer Übergangsphase eine Defenition von Beziehung konkret aussehen, solange die Dogmen bestehen, die uns allen über Jahren eingetrichtet wurden? Nun ich gedenke nicht mehr meine Physische Hülle, sozusagen mein Surfbrett für diese Realität noch altern zu lassen oder weiter herabzuwirtschafften. Wenn man diesen Zustand erreicht verliert die Zeit und Besitztanspruch völlig seine Geltung. Dabei geht jede Seele ihren Weg in die nächsten Ebenen. Ich habe mir aus meiner Perspektive ja dies ausgesucht, hier die alten Muster zu sprengen und für mich heißt dies ja auch den Glauben der Monogamen Beziehungen die uns viel zu schnell in einen indirekten Besitzanspruch drücken, in Frage zu stellen. Jeder sollte da seine Entscheidung treffen ohne in den freien Willen des anderen zu funken. Leicht gesagt, turbulent im inneren umzusetzen. Da fällt das Licht noch deutlich auf eine Programmierung, die ich lösen möchte.

Am Sonntag bin ich in ein ziemliches Loch geschossen, nach meiner Einladung an Mama, das sie ja auf das Wohnzimmersommerfest kommen kann um sich die „nazis“ mal anzuschauen, mit denen ich Vereine, Inititiven gründe oder Gruppenkochen betreibe. Schlauerweise war sie der Meinung den nächsten morgen vorbeizukommen, nachdem ich mich Wach auf einem Sessel noch nen Restbier geschnappt habe. Udo war auch dabei, aber konnte der Situation nicht viel beisteuern. Da sind die Fronten leider immernoch so verhärtet, das ich nicht denke, das sie wirklich mit mir eine gemeinsame Therapie starten möchte, um unsere Probleme der letzen 20 Jahre aufzuarbeiten. Bleibt alles wie gehabt, ich gehe meinen Weg und sie kann ihn nicht akzeptieren. Trotzdem hat mich das energetisch doch ganz schön aus der Bahn geworfen, als ich Sonntag abend aufgewacht bin, war ich so leer und Tief in der Dunkelheit wie seit der Trennung von Larissa nicht mehr. Und wenn man für Turbulenzen üben soll, dann kommen sie natürlich auch aus vielen Richtungen. Ich bin erstmal in mich gegangen und hab mich Tine gegenüber verschlossen, da war keine Energie weiter die Hand zu halten, das hat uns auch in eine sehr neblige Situation gebracht. Ich lerne gerade mit phischer Distanz klarzukommen, während ich sie spüre, was für mich sehr hart ist. Als wir drüber geredet haben, formulierte sie es als „verhungern“ das trifftes auf eine sehr gute Weise. Da sind wir in dieser Story schon direkt bei meinem Knoten. Bedingungslos lieben und dabei physischen Kontakt einfordern? Passt nicht. Aber nach der Suche diese Knoten für mich zu lösen und die Erfahrung zu erkennen erkenne ich die Komplexität dieses Jetzt. Jorma erzählte mir bereits am Dienstag von der Anziehung, die die beiden haben, was ich auch schon direkt gespürt hatte, als er sie das erste mal getroffen hatte. Für mich keinerlei Problem, selbst das gemeinsame Sein im Wohnzimmer der beiden, war durch meine Erdung kein Problem. Was genau ist also mein Problem? Udo hat es gut auf den Punkt gebracht in einer längeren und sehr guten Unterhaltung über Polyamory und Gemeinschafften. Wirklich in einem dreier oder vierer Konsens mehrere Menschen zu lieben ohne zu fordern, benötigt ein gewisses Vertrauen. Das ist gegeben bei allen beiden. Udo empfand das zusammensein von den beiden in meiner Anwesenheit als respektlos. Ich würde eher sagen, das ist die Programmierung bei mir mit dem Vorschlaghammer zerlegen. Ich bin es ja gewohnt, das der Trubomodus zu öfteren Zeiten sehr schnell ist. Mein Problem konnte ich aber im Verlauf, des Gespräches entgültig zusammensetzen, unabhängig was man bespricht und auch gleich sieht, hat es mich sehr enttäuscht, das Tine sich trotz des Hungers den sie kannte vor mir Jorma zum essen einläd. Trotzdem hat dieser Moment, das Gefühl einer verkettung gelöst, wo man immer mal wieder aus dem Jetzt gestoßen wird ist das ein sehr schönes Gefühl wenn sich das Päckchen, was man nicht klar defenieren konnte zeigt und auflöst. Mich hat es sehr gefreut sie auch wieder strahlen zu sehen, das konnte ich nachdem wir uns voreinander verschlossen haben nicht mehr. Für mich ist dies aber nur einer der Bausteine der letzten Tage. Dabei konnte mir Udo sehr gut helfen, der mir viel von Erfahrungen aus alten Gemeinschafften, die ab einen gewissen Punkt der „Nachkennenlern-Phase“ dann ein typisches Muster abspielen. Und zwar das Beziehungen oder auch ganze Gemeinschaften zum Ego hinwenden. Ein typsiches Beispiel sind Pärchen, die wir den in den letzen Monaten hatten. Wenige sind in der persönlichen Entwicklung bereits so bewusst, frei und ohne Zwang zu agieren, haben sich zwei gefunden, ist der Planet oder what ever für nen Ziel erstmal abgelegt, traurig aber leider Fakt. Um mit solchen Erlebnissen umgehen zu können, muss man schon kreativ sein. Am ende kann das Projekt daran scheitern. Schön bei dem ganzen Eintauchen mit Udo war das Konsensgefühl, welches uns auch Eint. Wir machen einfach, wer mitmachen mag, kann das, wer wieder rausschwingt wird auch seinen Weg gehen. Mit dieser Einstellung benötigt man je nach Größe des Kreises/Projektes, bzw Menge der Menschen, ein solides Fundament. Was wir in Wohnzimmer in 8 Monaten bereits für großartige Fundamente hatten, die Potenzial hatten, dabei zu sein, erstmal aber weggebröckelt sind. Bei vielen bin ich aber optimistisch, das die zur richtigen Zeit auch vielleicht wieder mitschwingen. Die Fundamente die aber bei jedem Sturm standhafte bleiben und uns großes Ziel, hinter den vielen Kleinen nicht aus den Augen verlieren, die erleben den Umgang mit diesen Situation um daraus nicht nur gestärkt hervorzugehen, sondern auch in Zukunft damit umgehen zu können. Schließlich wird es diesen Herbst im äußeren noch turbulenter, da ist hilfe bei der Unterstützung von Gemeinschafften ein wichtiges Glied im Aufstiegsprozess. Und wenn man dann sich noch nebenei mit regionalen satanischen Zirkeln befasst und der Dunkelheit in die Augen start, kann man sehr schnell feststellen, das man solch trivialer Egoscheiß auch entspannt nehmen kann, ich bin im Jetzt und hab da noch viel Dunkelheit die gelöst werden möchte auf meinem kleinen Wunschzettel.

Es bleibt dabei, alles ist gut 🙂 Schauen wir wo uns dieser krasse Trip weiterhinführt

„Was willst du tun gegen mein Kung-Fu?
Was willst du tun gegen mein Kung-Fu?
Der Lotus blüht und ich atme mein Qi
Nur hier und jetzt, keine Leiden, kein Ziel“

Genetikk – Mein Kung Fu

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Über Hannes für Frieden

ICH BIN ein Dynamitkind
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